31.01.2018

DIY Hustensaft - Thymianhonig

Neben der Goldenen Milch aus dem letzten Post, die vielleicht nicht gerade den Geschmack von Kindern trifft, habe ich heute noch ein bewährtes Rezept gegen Erkältungskrankheiten für Euch - selbstgemachten Hustensaft. Der ist schon eher was für kranke Kinder!

Als mein Sohn kleiner war, war ich immer so froh, wenn es endlich März wurde und er mal für einige Zeit nicht hustete. Eigentlich half gegen diese lästige Husterei auch nichts wirklich, aber Thymiansirup gab ich ihm wirklich gern und das war irgendwie das einzige, was halbwegs half. Wenn man Thymiansirup kauft, ist er allerdings recht teuer, dabei kann man ihn so einfach selber machen!


Thymian wirkt bei gerade bei Husten entzündungshemmend und krampflösend auf die Bronchien. Auch Honig wirkt antibakteriell und lindernd. Und das ganz ohne unerwünschte Nebenwirkungen wie bei manch gekauftem Produkt.


Thymianhonig gegen Husten

Ihr benötigt für eine Flasche (125ml)

25ml Wasser
10g frischen Thymian
100ml Honig 

So geht es

Alle benötigten Utensilien (Flasche, Trichter, Rührlöffel) gut auskochen oder mit kochendem Wasser übergießen. Den Thymian waschen. 25ml Wasser zum Kochen bringen und in ein Gefäß geben, leicht abkühlen lassen und den Thymian hineinlegen. Etwa 30 Minuten ziehen lassen. 

Dann den Thymian entfernen und das Thymianwasser in eine Flasche geben. Den Honig dazufüllen und alles gut umrühren. Gut verschließen. 

Wer mag, gibt noch etwas frischen Zitronensaft hinzu. 

Bei Bedarf ein bis zwei Teelöffel einnehmen. 

Wichtig: Der Sirup ist nicht für ganz kleine Kinder geeignet, da sie noch keinen Honig essen dürfen!! Bei kleinen Kindern (bis 5 Jahren) ggf. den Arzt wegen Thymian fragen. 



Den Thymianhonig nicht allzu lange aufheben. 


 Auf welche Hausmittel schwört ihr?

28.01.2018

Goldene Milch als Erkältungskiller

Hat es Euch auch erwischt? Hier um mich herum sind irgendwie alle krank und vorherrschend sind die in der Jahreszeit üblichen Erkältungskrankheiten. Solche Infekte behandle ich persönlich so gut wie nie mit Produkten aus der Apotheke, außer es muss sein, sondern mit natürlichen Hausmitteln. Ich hatte ja schon einmal einen Ananas-Smoothie vorgestellt, den ich mir bei Husten und Halsschmerzen gerne zubereite, aber noch lieber trinke ich eine Goldene Milch - übrigens auch vorbeugend. Sie kommt aus dem Ayurvedischen und erfreut sich inzwischen einer immer größeren Beliebtheit.


Die Goldene Milch ist schnell zubereitet und wirklich eine Wohltat bei Husten und Schnupfen, aber auch an kalten Wintertagen zum Durchwärmen. Die Gewürze sind sehr gesund, gerade Kurkuma hat dabei eine besondere Bedeutung, nicht nur, dass er wohl abwehrstärkend, antiviral und antibakteriell wirkt, er kann sogar das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung senken, wirkt stimmungsaufhellend, ist gut für die Gelenke, hilft bei dem Abbau von Giftstoffen und soll sogar Krebs und Alzheimer vorbeugen.


Ich mag es nicht so sehr, wenn die Gewürze in der Milch zu stark vorschmecken, daher habe ich nur sparsam gewürzt, ich finde, das reicht vollkommen! Außerdem ist die Milch so auch bekömmlicher. Ihr könnt es individuell variieren, wer mehr Zimt mag, nimmt mehr davon, soll Kurkuma mehr vorschmecken, nehmt einen halben statt einem viertel Teelöffel. Lasst aber auf keinen Fall den Pfeffer weg, denn durch ihn und auch durch das Kokosöl kann Kurkuma besser vom Körper verwertet werden. Zu Anfang fand ich den Geschmack von Kurkuma gewöhnungsbedürftig, daher tastet Euch langsam ran, solltet ihr die Milch zum ersten Mal kochen, und steigert dann.


Goldene Milch 

Ihr benötigt für eine Tasse

250 ml Milch nach Wahl
1 Teelöffel Kokosöl
1/4 Teelöffel Bio-Kurkuma
3 Messerspitzen Zimt
1 Messerspitze Kardamom
1 Messerspitze gemahlener Ingwer
1 Messerspitze gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Messerspitze frische Vanille
optional: etwas Honig zum Süßen

So geht es

Das Kokosöl in einen Topf geben, die Gewürze hinzufügen und unter Rühren kurz vermischen. Dann die Milch dazugeben und umrühren, bis eine goldene Färbung entsteht. Die Milch sollte nicht kochen! Warm trinken. 


Wer keine Kuhmilch mag, vegan lebt oder sie nicht verträgt, kann natürlich auch laktosefreie Milch oder Pflanzenmilch verwenden, zum Beispiel Kokosmilch oder Sojamilch.

Und wer gar keine Milchmischgetränke mag - ich habe im Supermarkt Ingwer-Kurkuma-Tee gefunden, der ist auch sehr lecker und den trinke ich täglich!

Bleibt fit!

22.01.2018

DIY Blumentöpfe im Farmhouse - Style

Auf unseren Reisen in Florida sind mir jedes Mal die schönen Tassen und Kannen aufgefallen, die mit einem großen Schriftzug versehen sind. Sie sind sehr beliebt bei allen Leuten in den USA, die den Farmhouse Style bevorzugen. Ich mag den Stil sehr gerne und natürlich musste ich auch eine Kanne mitnehmen :-)

Und da sie mir so gut gefallen und ich in Deutschland noch nie solche in der Art gesehen habe, habe ich mir überlegt, Blumentöpfe in dem Stil selbst zu gestalten. Das ist ganz einfach und ihr benötigt abgesehen vom Blumentopf nur noch einen wasserfesten Stift und weiße Acrylfarbe.



DIY Blumentöpfe im Farmhouse Style

Ihr benötigt

einen Terracottatopf plus Untersetzer
Pflanze nach Wahl
weiße Acrylfarbe
schwarzer, wasserfester Stift 

So geht es

Den trockenen Terracottatopf und den Untersetzer mit der weißen Acrylfarbe bemalen. Gut trocknen lassen. Ein Wort nach Wahl mit dem schwarzen Stift auf den Topf malen und eine Pflanze hineinsetzen. 


Ich hatte gerade diesen Stift, aber jeder beliebig andere geht auch.


So ein Töpfchen ist doch auch ein netten Mitbringsel!


Viel Spaß beim Nachmachen!

16.01.2018

Zuckerfreie Haferflockenwaffeln

Erst einmal vielen Dank für Euer Feedback zum Thema Industriezucker! Einige haben ja hier auf dem Blog und auch auf instagram geschrieben, dass sie an zuckerfreien Rezepten interessiert wären, also werde ich ab und an hier auf Tinkas Welt welche veröffentlichen!

Jetzt in der kalten Jahreszeit backe ich zu gerne Waffeln. Ich muss zugeben, ich habe tatsächlich lange keine mehr zubereitet, aber ich bin direkt wieder auf den Geschmack gekommen. Es geht so fix und ist eine tolle Alternative zu Kuchen und Keksen. Das Rezept ist nur mit ein ganz wenig Reissirup gesüßt und auch ein prima Rezept für Kinder, ich wette, ihnen schmecken die Waffeln trotz der geringen Süße trotzdem super!

Reissirup ist für alle, die unter einer Fruktoseunverträglichkeit leiden, eine tolle Zuckeralternative. Aber nicht nur für sie! Im Gegensatz zu anderen Süßungsmitteln gelangt bei dem Reissirup der Zucker verzögert ins Blut, lässt also den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen, was dazu führt, dass typische Heißhungerattacken nach dem Verzehr von Süßem ausbleiben. Dazu weist er noch einige Mineralstoffe auf und schmeckt zudem richtig gut! Er ist übrigens eins der ältesten Süßungsmittel und setzt sich nun hier auch langsam durch.

Die leckeren Waffeln haben nicht nur eine geringe Süße, sondern auch einen niedrigen Fettanteil, da ein Teil des Fettes durch Quark ersetzt wurde. Dem Geschmack schadet das nicht!


Haferflocken - Quark-Waffeln

Ihr benötigt für etwa 5 Waffeln

3 Eier
125g helles Dinkelmehl
70g feine Haferflocken
1 Prise Salz
40g Reissirup
100g Magerquark
5 Esslöffel Mineralwasser mit Kohlensäure
50g Butter oder Margarine
  
So geht es

Aus allen Zutaten einen Teig rühren. Das Waffeleisen einfetten und erhitzen. Zwei Esslöffel des Teiges in die Mitte des Waffeleisens geben, zuklappen und eine Waffel backen. Wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. 

Wer sich zudem noch laktosefrei ernähren muss, der ersetzt den Quark durch die laktosefreie Variante und nimmt Margarine ohne Milchanteil! 


Die Waffeln schmecken frisch am besten! Wer mag, serviert geschlagene Sahne, frische Früchte oder Kompott dazu! 


Viel Spaß beim Nachbacken!

12.01.2018

14 Tipps, um graue Wintertage gut zu überstehen

Von allen Ecken höre ich, dass die grauen Wintertage aufs Gemüt schlagen. War man im Dezember noch mit den Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt, so kommen nun oftmals kalte, graue Tage auf uns zu, bis es dann im März langsam frühlingshafter wird. Aber das ist kein Grund, sich die Decke über den Kopf zu ziehen und Trübsal zu blasen! Sollte Euch mal ein Wintertief überfallen, so habe ich hier 14 Tipps zusammengestellt, wie ihr da schnell wieder herauskommt!

1. Ausmisten, aufräumen, Minimalismus

Das ist meine Lieblingsbeschäftigung zu Jahresbeginn und jedes Jahr bin ich radikaler und miste noch mehr aus! Einer der Trends geht ja gerade zum Minimalismus, das fasziniert mich sehr. Man braucht viel weniger zum Leben als man denkt, die Verführung durch Werbung, vermeintliche Trendsetter und ja, auch durch Blogs, ist groß. Die Folge ist: Der Kleiderschrank quillt über mit Sachen, die man nur zum Teil trägt, das tolle neue Dekoobjekt wird schnell langweilig oder ist ruckzuck wieder out, die teure Kosmetik hält nicht das, was sie verspricht. Statt dessen sollte man lieber gezielt kaufen, überlegen, was man wirklich benötigt oder was einem langfristig Freude bereitet. Das spart Geld und Zeit. Lieber Qualität als Quantität ist auch ein Punkt. Das Thema wäre allein ein Blogpost wert, vielleicht schreibe ich dazu mal einen ausführlicheren, habt ihr Interesse?

Tipps zum Ausmisten habe ich mal HIER und HIER zusammengestellt. Ein Buchtipp dazu findet ihr HIER.


2. Etwas Neues beginnen

Etwas Neues zu beginnen hat oftmals sogar zwei positive Effekte: Zum einen erweitert man seinen Horizont und zum zweiten lernt man oftmals neue Leute kennen. Beides hebt die Stimmung. Wolltet ihr schon immer mal tanzen lernen? Oder einen Pilateskurs ausprobieren? Eine Fremdsprache erlernen, oder beim Yoga entspannen? Jetzt ist die Gelegenheit dazu, denn meistens ist man am Anfang des Jahres am motiviertesten dazu. Ich habe letztes Jahr im Januar spontan einen Yogakurs gebucht und bin heute noch dabei!

3. Gesünder ernähren

Klar, das ist wohl der beliebteste gute Vorsatz im neuen Jahr! Ich muss dazu sagen, ich bin gar kein Freund von Abnehmdiäten, da sie meist nur kurzfristig etwas bringen. Aber nach all den Weihnachtsleckereien hat man ja meistens sowieso ganz automatisch mehr Lust auf frische, gesunde Sachen und das kann der Einstieg für eine dauerhaft gesündere Ernährung sein! Ich hatte ja im letzten Post geschrieben, dass ich mich zuckerfrei ernähre, vielleicht möchtet ihr ja mal ein, zwei zuckerfreie Tage die Woche einlegen, es muss ja nicht gleich ganz radikal sein. Ich esse auch meine fruktosefreie Schokolade, etwas süß muss einfach sein. Oder ihr integriert mehr Gemüse (und Obst - das aber wegen des Zuckergehaltes auch eher in Maßen) in Euren Speiseplan. Probiert mal etwas aus, was ihr noch nie versucht habt, z.B. Quinoa oder Hirse, es müssen ja nicht gleich die ganz großen Schritte sein, meistens bringen die kleinen den dauerhaften Erfolg!

Und dabei auch das Trinken nicht vergessen, am besten viel Mineralwasser. Achtet auf die Nährstoffe, die das Wasser enthält, viele könnt ihr Euch sparen, dann tut es das Wasser aus der Leitung auch. Ich trinke inzwischen nur noch hochwertiges Mineralwasser. Wem das zu langweilig ist, reichert es mit Kräutern wie frischer Minze oder Rosmarin und frischer Bio-Zitrone/ Bio-Orange an.


4. Einen Wellnesstag einlegen

Einfach mal einen Tag für sich sein? Das kommt oft im hektischen Alltag zu kurz. Aber mit ein wenig Organisation ist es sicher kein Ding der Unmöglichkeit und die Batterien werden garantiert wieder aufgeladen! Tipps dazu habe ich HIER und HIER mal aufgeschrieben.

5. Mit Fremden ein Gespräch beginnen

Macht ihr das? Mein Mann ist sehr gut darin, Fremde anzusprechen, und ihr glaubt nicht, wie viele Leute dankbar für ein kleines Gespräch sind. An der Supermarktkasse, im Museum, im Bus, eigentlich überall. Ich bin ja eher der zurückhaltende Typ, aber inzwischen bin ich auch offener und habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Es geht nur um Small Talk, aber ein kleines Gespräch macht das Anstehen an der Kasse oder die lange Wartezeit beim Arzt gleich viel erträglicher. Und seitdem ich offener dafür bin, werde ich auch viel öfter angesprochen, man strahlt das wohl aus!

6. Etwas für sich selbst tun

Und dabei meine ich nicht nur einen Tag mal, wie unter Punkt 4 geschrieben, sondern längerfristig. Mehr Sport treiben zum Beispiel. Ein Tipp von mir: wenn ihr eine Sportart wählt, die gerade hip ist, zu der Euch Euer joggingbegeisterte Nachbar überredet hat oder den halt alle machen, der Euch aber eigentlich gar nicht liegt, dann werdet ihr auch nicht durchhalten. Dauerhaft bleibt ihr nur dabei, wenn ihr Euch nicht wegen der Gewichtsreduzierung oder der allgemeinen Fitness hinquält, sondern wenn ihr Spaß daran habt. Oder zumindest Motivation, z.B. um eben an Gewicht zu verlieren, einen strafferen Körper zu bekommen oder Verspannungen loszuwerden. Ich habe schon viele Sportarten ausprobiert und für mich ist einfach Yoga am besten.

Etwas für sich selber tun kann aber auch andere Aspekte haben, regelmäßige Saunagänge zum Beispiel, oder einmal im Monat die Fußpflege aufzusuchen. Ein Besuch bei der Kosmetikerin. Lange Spaziergänge. Sich täglich hübsch zu machen, auch wenn man vielleicht außer der Kindergärtnerin beim Abholen des Kindes niemanden am Tag sieht. Oder von zu Hause aus arbeitet. Macht Arzttermine, die zur Vorsorge dienen, all die Sachen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden steigern!


7. Eine Jahresliste machen

Eine Jahresliste zu machen hebt die Stimmung und ist quasi die individuelle, schriftliche Form der Tipps, die ich hier zusammengestellt habe. Wie ihr eine Jahresliste erstellen könnt, habe ich HIER mal erklärt.

8. Ein Vitamin D Präparat einnehmen

Fakt ist, dass fast jeder in den Wintermonaten zu wenig Vitamin D im Körper hat. Vitamin D ist gut für die Knochen, aber auch wichtig für die Immunabwehr. Das heißt, ein niedriger Vitamin D Spiegel macht auch anfälliger für Krankheiten. Man kann gegen eine Zuzahlung seinen Vitamin D Vorrat im Blut beim Arzt testen lassen, ich habe das schon zweimal gemacht und obwohl ich viel an der frischen Luft bin, war er immer zu niedrig. Manche schwören auf hochdosiertes Vitamin D als Nahrungsmittelergänzung, da bin ich nicht so der Freund von, weil ich der Meinung bin, zuviel ist auch nicht gut, aber ein gutes Präparat als Nahrungsergänzung kann in den Wintermonaten dazu beitragen, weniger müde und abgeschlagen zu sein.

9. Etwas dazu lernen

Hier geht es nicht um etwas Neues wie unter Punkt 1 erwähnt, sondern um etwas, was ihr schon könnt, aber gerne weiterentwickeln wollte. Ich möchte mich zum Beispiel noch mehr um die Fotografie kümmern und dort dazulernen. Wollt ihr Euch beruflich fortbilden? Oder die Englischkenntnisse auffrischen? Lettering lernen? Steht irgendetwas auf Eurer "...da wollte ich mich schon längst drum kümmern" - Liste? Ein Fachbuch lesen? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um damit anzufangen!

10. Das Einfache schätzen lernen

Ich sehe sooo viele Menschen, die nur auf der Jagd sind, nach dem ultimativen Freizeitkick, dem tollen Shoppingerlebnis, der angesagten Party, usw. Und oftmals nur gestresst und gar nicht glücklich sind. Vieles bleibt dabei auf der Strecke, die Gesundheit, die seelischen Ausgeglichenheit, Kontakte, der Einklang mit der Natur. Fragt Euch einfach, ob Euch die ganzen Unternehmungen glücklich machen - wenn ja, bestens. Wenn nein - sagt auch mal nein. Ich bin sehr gut im Nein sagen und mache nur, wozu ich wirklich Lust habe. Und habe dabei nicht das Gefühl, etwas zu versäumen. Oftmals bin ich auch nach einem Spaziergang in der Natur viel zufriedener und energiegeladener als wenn ich von der x-ten Shoppingtour heimkomme mit Dingen, die nur kurzfristig Freude bereiten.


11. Ein Moodboard erstellen

Ich bin Fan von Moodboards! Sie visualisieren so genau, wo man steht und wo man hin möchte. Wollt ihr das Haus/ die Wohnung renovieren? Euch insgesamt verändern? Einen neuen Modestil ausprobieren? Stöbert in Zeitschriften und auf pinterest, fotografiert auf der Straße, wenn Euch etwas inspiriert, und stellt alles auf einem Moodboard zusammen. Versucht dann Eure Ziele zu formulieren. Auf diese Weise ist es wahrscheinlich, dass ihr das Ziel auch erreicht.

12. Etwas planen

Ich plane zu gerne. Neue Blogposts, die Wochenendaktivitäten, den nächsten Restaurantbesuch, eine Party, es vergeht eigentlich kein Tag, an dem ich mir nicht wieder etwas Neues überlege und irgendetwas plane :-) Wenn Euch also die Decke auf den Kopf fällt - plant was. Gerade zu Jahresbeginn könnt ihr zum Beispiel die nächste Urlaubsreise planen, denn jetzt ist die Auswahl an guten Unterkünften noch recht groß. Wir waren immer viel zu spät dran und dieses Jahr haben wir zum ersten Mal bereits die Osterferien und die Sommerferien fest gebucht! Etwas zu planen lenkt die Gedanken auf positive Erlebnisse und motiviert, also am besten gleich loslegen :-)


13. In den Gartenmarkt gehen

Braucht ihr ein wenig Frühlingsstimmung, geht in den Gartenmarkt, genießt die vielen Pflanzen und kauft Euch ein paar Frühjahrsblüher. So ein Besuch ist immer Erholung, ich bin zu gern in schönen Gartenmärkten!

14. Mehr Zeit für die Familie nehmen

Und zu guter letzt: Nehmt Euch eine Auszeit von den (sozialen) Medien. Weniger instagram, weniger Internet, weniger facebook, weniger Netflix. Ihr werdet staunen, wieviel Zeit plötzlich zur Verfügung steht! Zeit, vielleicht sogar den Teenager zu einem gemeinsamen Kartenspiel zu motivieren, mit dem Partner Pläne zu schmieden, für einen langen Spaziergang, für das Spiel mit den Haustieren... Ihr sagt, das ist doch selbstverständlich? Ich kenne einige Familien, wo das definitiv zu kurz kommt, und Hand aufs Herz, wie viel Zeit verbringt ihr vorm PC/ Smartphone?


So, ich hoffe, ich hatte die eine oder andere Anregung für Euch oder habe Euch zumindest für etwas motivieren können! Weitere Tipps hatte ich mal HIER zusammengestellt!

Eure 


08.01.2018

Warum ich keinen Industriezucker mehr esse

Ok, denkt ihr jetzt, Weihnachten ist vorbei, wir haben alle über die Stränge geschlagen, das neue Jahr beginnt oftmals mit guten Vorsätzen und dazu gehört wie so oft gesünder ernähren/ abnehmen/ mehr Sport treiben. Nein, ich wollte diesen Post schon viel früher verfassen, aber ich fand den Zeitpunkt vor Weihnachten in der Tat nicht passend.

Fakt ist: ich esse seit über einem halben Jahr keinen Industriezucker mehr. Also auch keinen Rohrzucker, Kokosblütenzucker, Agavensirup und was es sonst noch in der Richtung gibt. Und es geht mir super damit. Ich bin kaum mehr müde und definitiv viel energiegeladener. Vorher habe ich allerlei ausprobiert, aber nie ging es mir wirklich gut damit. Gut, die Schattenseite an dem ganzen ist: Nachdem ich ja schon länger weiß, dass ich unter einer starken Laktoseintoleranz leide, kam jetzt noch die Fruktoseintoleranz dazu. Ich wurde also gezwungen, keinen Zucker mehr zu essen. Das war zu Anfang hart, ganz speziell in der Weihnachtszeit, aber der Körper hat sich wirklich recht schnell umgestellt. Und es ist ja nicht so, dass ich gar nichts mehr Süßes esse, nur eben anders. Und auch die beliebten Trockenfrüchte sind tabu, denn das sind ansich auch ziemliche Zuckerbomben und nicht unbedingt ein gesunder Ersatz als Süßungsmittel.

Ich könnt jetzt Romane schreiben über zuckerarme bzw. fruktosearme Ernährung, und dass zuviel Obst und Gemüse nicht unbedingt so gesund ist, wie ich immer dachte, aber wenn ihr vielleicht schon ewig mit Müdigkeit oder Magen-/ Darmproblemen zu kämpfen habt, empfehle ich Euch, mal einen Fruktosetest beim Arzt machen zu lassen. Ich hätte nie geglaubt, dass ich diese Unverträglichkeit habe und dass es mit mit der Reduktion von Obst und Zucker dermaßen besser geht. Jahrelang wurde ich als Reizdarmpatient abgestempelt bzw. die Müdigkeit auf einen niedrigen Blutdruck geschoben.

Und das hat und hatte natürlich Auswirkungen auf Tinkas Welt. Vielleicht habt ihr es schon gemerkt, dass es weniger Backrezepte gab. Ich poste immer noch gern leckere Rezepte, die sind dann auch alle von meinen beiden Männern erprobt und für gut befunden worden, aber eben zukünftig weniger. Dieses Rezept für die heiße Schokolade war auch schon eins, was man mit Fruktoseintoleranz gut zubereiten kann und auch allen anderen gut schmeckt, denn als einzige Süßungsmittel verwende ich sehr selten Traubenzucker und sehr gerne Reissirup.

Jedenfalls überlegte ich mir im Spätsommer, noch einen zweiten Blog zu genau der Thematik zu starten, und nach viel Arbeit ging ich damit vor kurzem online. Und auch wenn ihr keine Intoleranz habt - vielleicht möchtet ihr Euch ja auch zuckerärmer ernähren, schaden kann es definitiv nicht. Es gibt auch viele Informationen zu Fruktose. Den neuen Blog findet ihr unter


Ich freue mich, wenn ihr auch dort mal vorbeischaut! Ich bin noch unsicher, ob ich den zweiten Blog so fortführe, da ich mich mit Wordpress nicht anfreunden kann, oder ob ich hier bei Tinkas Welt eine neue Kategorie einfügen soll, würdet ihr Euch auch für zuckerärmere Rezepte interessieren? Denn Tinkas Welt wird definitiv weiterhin bestehen bleiben!

Hier habe ich mal ein Beispielrezept für Euch von meinem neuen Blog, Spätzle mit Champignons, auch ein Rezept, das wir alle hier total gerne essen, ob mit oder ohne Intoleranz.



Das Rezept findet ihr hier!




Ich bin gespannt, wie Eure Meinung dazu ist!

Habt ein gutes, neues Jahr!

Eure 


29.12.2017

Eine Silvesterfeier mit Mitternachtssuppe & Happy New Year!

Und schon wieder ist ein Jahr fast herum! Seit ihr schon mit den Silvestervorbereitungen beschäftigt? Vielleicht braucht ihr noch ein paar Last Minute Inspirationen!

Wenn ihr den Abend ausgiebig gefeiert habt, gibt es sicherlich kurz nach Mitternacht noch einen Snack, oftmals eine Suppe und Kreppel, wie man hier so schön sagt, bei Euch heißen sie sicherlich Pfannkuchen oder Berliner. Hier mal meine Ideen, wie so ein Snack aussehen könnte.

Ich habe mir überlegt, den Tisch dazu ganz schlicht zu gestalten. Zur Dekoration habe ich aus Pappe und silber glitzerndem Geschenkpapier eine 2018-Girlande gebastelt.




Jeder Gast bekommt eine schöne Wunderkerze und einen Glückskeks, den ich mit etwas Zuckerguss und goldenen Sprinkles aufgepeppt habe. Wer Glückskekse selber backen möchte, für den habe ich HIER und HIER ein Rezept/ Sprüche.


Statt der klassischen Gulaschsuppe werde ich eine Curry - Kartoffelsuppe kochen. Sie lässt sich gut vorbereiten und kann dann um Mitternacht einfach kurz erwärmt werden. 


Curry - Kartoffelsuppe

Ihr benötigt für 4  bis 6 Portionen 

2,5kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
5-6 große Möhren
eine halbe Sellerieknolle
eine viertel Gemüsezwiebel
3/4 Liter Gemüsebrühe
250ml Sahne
Salz, Pfeffer, Curry
Petersilie zum Garnieren 

So geht es

Als erstes schält ihr die Kartoffeln und schneidet sie in Würfel. Die Möhren putzen und in Scheiben schneiden, den Sellerie schälen und würfeln. Die Zwiebel klein hacken. 

Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und alle Zutaten kurz anbraten. Dann die Gemüsebrühe hinzugießen, einen Deckel auf den Topf legen und bei mittlerer Hitze etwa 40 Minuten köcheln lassen. 

Wenn das Gemüse und die Kartoffeln weich sind, den Topf vom Herd nehmen und fein pürieren. Die Sahne untermischen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken. Sollte die Suppe noch zu dick sein, etwas Wasser oder Brühe hinzugießen. 

Dazu habe ich aus Toast Kleeblätter und kleine Schweinchen ausgestochen, erkennt ihr es? Oder serviert einfach Baguette dazu. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. 


Statt der frittierten Berliner habe ich wieder meine Ofenvariante gebacken, ich mag sie so viel lieber, das Rezept findet ihr HIER

Ich habe sie mit Puderzucker und Goldpuder bestreut, leider sieht man das Goldene nicht so gut auf dem Foto, aber ich kann es Euch empfehlen, das sieht wirklich hübsch aus! 



Also, alle bereit, das neue Jahr zu begrüßen? 





Ich wünsche Euch ein glückliches, gesundes 2018 mit vielen schönen, neuen Eindrücken, dem Mut, auch mal neue Wege zu gehen und vielen lieben Menschen in Eurem Leben! 


Und kümmert Euch an Silvester gut um Eure Vierbeiner :-)



Eure