12.01.2017

Husten und Halsweh? Versucht es mal mit einem Ananas-Smoothie!

Und, hat es Euch diesen Winter schon erwischt oder seid ihr bisher verschont geblieben? Um mich herum schnieft und hustet es, und auch ich war über Sylvester leider erkältet. Aber...ich weiß nicht, ob es Zufall war, oder ob tatsächlich was dran ist...durch diese leicht herzustellende Medizin war meine Erkältung ruckzuck weg! Wirklich wahr, ich hatte soo Halsweh, ich trank diesen Ananas-Smoothie, aß noch eine Dose ungesüßte Ananas dazu (mangels frischer) und eine Stunde später war das Halsweh weh. Magic. Am nächsten Tag hatte ich ein bisschen Husten, ich trank noch zwei dieser Smoothies, am Tag drauf war die Erkältung ganz weg. 

Ich werde mir den Ananas-Smoothie jedenfalls jetzt immer zubereiten und dazu ist das mal eine Medizin, die so richtig lecker schmeckt!


Ananas-Smoothie gegen Halsschmerzen und Husten

Ihr benötigt

2 Scheiben frische Ananas, zwei Teelöffel Honig, eine Prise Cayennepfeffer, ein kleines Stück frischen Ingwer, den Saft einer halben Zitrone 

Die Ananasschale entfernen und den Strunk herausschneiden. Das Fruchtfleisch würfeln und in einen hohen Becher geben. Etwas frischen Ingwer dazu reiben. Mit dem Honig, dem Zitronensaft und dem Cayennepfeffer gut pürieren. 

Frisch trinken! 

Wem der Smoothie zu dicklich ist, der verdünnt ihn mit etwas 100%igem Ananassaft. Statt frischer Ananas könnt ihr auch nur eine Tasse Ananassaft verwenden (mit einem Teelöffel Honig und den restlichen Zutaten vermengen) und täglich drei Tassen davon frisch zubereitet trinken. 


Ananas soll ja viel effektiver sein als herkömmlicher Hustensaft und ist dazu noch um einiges gesünder! Das in der Ananas enthaltende Enzym Bromelain  wirkt nämlich entzündungshemmend und virenabtötend, insgesamt wirkt Ananas in der Kombination auch schleimlösend. 

Dieser Smoothie schmeckt übrigens auch Kindern gut, dann etwas weniger Ingwer nehmen oder ganz weglassen und über den Tag verteilt je zwei bis drei Esslöffel davon geben. Den restlichen Smoothie im Kühlschrank aufbewahren, vor dem Verzehr umrühren und am gleichen Tag verbrauchen!



Wenn ihr keine Ananas mögt, so versucht doch meinen Erkältungskillerdrink und die Goldene Milch

Bleibt fit! 

Eure 


03.01.2017

Warum ich keine guten Vorsätze mache

Ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Start ins neue Jahr!


Neues Jahr, neues Glück und jedes Mal im Januar beginnen die guten Vorsätze, wer macht sie nicht? Man hat das Gefühl, etwas Neues beginnt und möchte sich am besten auch gleich neu erfinden: Gesünder ernähren, abnehmen, fitter werden, Gewohnheiten ablegen, etwas im Job ändern, mehr Zeit mit der Familie verbringen, weniger Alkohol trinken, minimalistischer leben usw., die Liste ist lang! Und was ist? Spätestens im März hat man die Hälfte wieder vergessen oder man ist frustriert, weil man das, was man sich so groß vorgenommen hat, nicht erreicht hat. Somit führen die ehemals guten Vorsätze irgendwie zu Frust und Unzufriedenheit. 

Ich möchte aber 2017 auf das Glücklichsein lenken und nicht auf das, was ich nicht geschafft habe!

Und Hand aufs Herz: Wie viele der guten Vorsätze sind vernunftgesteuert? Vegan essen, weil es gerade hip ist, aber eigentlich liebt man Käse? Joggen gehen, weil die Nachbarin immer so sportlich am Fenster vorbeiläuft? Einen neuen Job suchen, weil man nach einer gewissen Zeit mal wechseln sollte? Solche Vorhaben werden in den seltensten Fällen dauerhaft durchgehalten oder überhaupt erst angegangen.


Ziele setzen ist eine tolle Sache. Und irgendwie ist der Jahreswechsel auch gut dazu geeignet. Aber ich handhabe es dieses Jahr so: Ich nehme mir wenige Dinge vor. Setze realistische Ziele. "Ich esse keine Schokolade mehr und statt dessen lieber Obst" finde ich zum Beispiel kein realistisches Ziel. Wenn ich Lust auf Schokolade habe und statt dessen Obst esse, ist das nicht das selbe, oder :-)? "Ich integriere mehr Obst in meinen Alltag" ist dagegen schon einfacher umsetzbar, in dem man zum Beispiel zu den Mahlzeiten immer eine Obstmahlzeit mit einplant. Das wird dann zur Gewohnheit und Gewohnheiten behält man leichter bei. Oder man sagt" Ich esse weniger Schokolade" und nimmt sich nur einen kleinen Riegel mit zur Arbeit anstatt eine Tafel. Das sind kleine Ziele, die man gut erreichen kann und das macht glücklich! 

Insofern: Ich habe keine guten Vorsätze. Ich setze mir immer Teilziele, täglich, monatlich. Jeden Morgen erstelle ich mir morgens eine Liste, was ich an dem Tag gerne machen und schaffen möchte. Und das klappt meistens auch ganz gut. Das macht zufrieden! Dann überlege ich mir am Anfang des Monats, was anliegt und was ich da erreichen möchte. Vielleicht mal einen Monat lag weniger Süßes essen. Oder jeden Abend einen Spaziergang machen. Oder an zwei Abenden mit der Familie ein Spiel spielen anstatt dass jeder vor dem PC/ Fernseher sitzt. Wenn man merkt, dass das sogar Spaß macht, wird man es sogar eine Weile beibehalten!


Und: Wirkliche Ziele erreicht man in der Regel auch ohne die guten Vorsätze. Projekte im Job voranzutreiben. weil man motiviert ist und seinen Job liebt, abnehmen, wenn man wirklich abnehmen muss, Sport treiben, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden, sich mehr auf sich zu besinnen, wenn man merkt, der Alltag wächst einem über den Kopf, den Keller auszumisten, weil man nicht mehr treten kann :-) Diese Dinge kommen dann ganz von alleine, nämlich deswegen, weil man es wirklich will und nicht, weil es der erste Januar ist! 

Mehr zum Thema Jahresbeginn habe ich hier:


In dem Sinne wünsche ich Euch ein glückliches und entspanntes 2017 ! Und ich bin natürlich gespannt, wie ihr das handhabt :-)

Die Wünsche an Euch habe ich mal an ein paar Ästen befestigt, so sieht das Ganze gleich noch dekorativ aus! 


Eure


29.12.2016

Silvester im Glas - ein kleines Mitbringsel

Die Zeit nach Weihnachten finde ich immer ein wenig seltsam - kaum ist man aus der besinnlichen Weihnachtsstimmung heraus, muss man schon innerhalb kürzester Zeit die Silvesterparty planen! Ein totales Kontrastprogramm! Geht es Euch auch so?

Wie feiert ihr dieses Jahr Silvester? Bleibt ihr lieber daheim, geht ihr zu Freunden oder gar auf eine große Party? Für alle, die eingeladen sind und vielleicht noch nach einer Idee für ein kleines Geschenk suchen: Wie wäre es mit "Silvester im Glas"?



Silvester im Glas

Ihr benötigt

ein Glas (z.B. IKEA), Kleinigkeiten, die mit Silvester zu tun haben, z.B.

Wunderkerzen
Streichhölzer
Glückskeks
Konfetti
eine Neujahrskerze
ein kleines Glücksschweinchen
Luftballons
Luftschlangen
Knallbonbons
Luftschlangen-Bomben
Süßigkeit als Glücksbringer
...

Die Kleinigkeiten dekorativ in ein Glas füllen und mit einem Etikett versehen! 

Wer  Glückskekse aus Papier selber machen möchte, findet bei Sinnenrausch eine tolle Anleitung, ebenso für Knallbonbons! Ich habe mal Happy Glückskekse gebacken, schaut doch mal hier

Das Etikett für das Glas sowie für die Konfettis habe ich selbst erstellt (sie sind auf grauem Hintergrund, das sieht man nicht so gut auf dem Foto), wer mag, kann sie per Mail bei mir anfordern! 




Damit wünsche ich Euch einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2017!! 

Eure


21.12.2016

Merry Christmas!! - Ein buntes Dezember Potpourri

Da wir bald in die Heimat fahren, wünsche ich Euch heute schon

Ein glückliches und besinnliches Weihnachtsfest mit vielen schönen Momenten!



Diesen Monat war ich hier nicht so aktiv, dafür aber auf instagram, und so zeige ich für alle, die nicht dort sind, eine kleine Zusammenfassung meines Monats Dezember!

Das ist dieses Jahr unser Adventskranz. Ich habe ein altes Mehlsieb auf dem Flohmarkt gefunden und dies mit ein wenig Tanne und großen, weißen Kerzen zu unserem Adventsgesteck gestaltet.




Zum ersten Advent habe ich einen Adventskranz aus Hefeteig gebacken! 


Adventskranz aus Hefeteig

Ihr benötigt

250g Mehl, 150ml lauwarme Milch, ein halbes Päckchen Trockenhefe, 50g Zucker, eine Prise Salz, 1 Ei, 2 Esslöffel Butter oder Margarine, 15g Orangeat

Für die Füllug: 2 Esslöffel Butter oder Margarine, 3 Esslöffel brauner Zucker, 1/2 Teelöffel Zimt

Waffelröllchen, Puderzucker, Wasser und Mandeln

Das Orangeat fein hacken. Die Butter oder Margarine bei geringer Hitze in einem Topf schmelzen lassen, die Milch hinzugeben. Den Topf vom Herd nehmen. 

Das Mehl mit dem Salz, dem Zucker und der Trockenhefe mischen. Die Butter-Milch, das Orangeat sowie das Ei hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten, ggf. noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig in einer Schüssel zugedeckt etwa eine Stunde gehen lassen. 

Für die Füllung die Butter oder Margarine schmelzen lassen. 

Den Teig zu einem schmalen Rechteck ausrollen, das heißt, es sollte wesentlich länger als breit sein. Das Rechteck mit der geschmolzenen Butter bestreichen und gleichmäßig mit Zucker und Zimt bestreuen. Von der Längsseite her aufrollen und die Rolle mittig mit einem Messer halbieren.

Die beiden Teigrollen umeinander verschlingen, so dass ein Kranz entsteht. Die Enden gut zusammendrücken und den Hefekranz auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Abdecken und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen. 

Den Ofen auf 180C (Umluft) vorheizen. Tuch entfernen und den Kranz im Ofen etwa 30 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. 

Puderzucker mit Wasser zu einem dicken Guss verrühren. Vier Waffelröllchen mit dem Guss auf dem Kranz festkleben. Oben auf je ein Röllchen wieder den Guss geben und eine Mandel festkleben. Gut trocknen lassen. 

***

Dies ist/ war der Adventskalender meines Sohnes, inzwischen sind ja kaum mehr Päckchen übrig :-)! Die Leiter habe ich auch auf dem Flohmarkt gefunden, die Tüten gab es beim Schweden und die Aufkleber im Baumarkt. 


Und traditionell habe ich einen Baumkuchen gebacken, der wirklich sehr saftig ist! Da er auf instagram guten Anklang fand, gibt es hier noch einmal das Rezept!


Saftiger Baumkuchen

Ihr benötigt für eine Springform

6 Eier, eine Prise Salz. 250g Butter oder Margarine, 200g feiner Zucker, 1/2 Päckchen Bio-Vanillezucker, 3 Teelöffel Backpulver, 250g Mehl, Zartbitterkuvertüre

4 Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Salz sehr steif schlagen. Die Butter oder Margarine mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Dabei nach und nach die Eigelbe sowie die zwei Eier hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und langsam unter die Eimasse rühren. Zum Schluss mit einer Gabel das Eiweiss unterheben. 

Eine Springform fetten. Den Ofen auf 180C vorheizen (Stufe Umluft mit Grill!). Ein bis zwei Esslöffel Teig auf dem Springformboden verteilen, die Form in den Ofen schieben und die Schicht backen, bis sie leicht bräunt (das dauert nur ein paar Minuten). Dann die Form herausnehmen, wieder eine dünne Schicht Teig auf der ersten Schicht verteilen, in den Ofen geben, backen, bis sie leicht bräunt usw., bis der Teig aufgebraucht ist. 

Auf dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nach Wunsch mit Zartbitterkuvertüre überziehen. 

***

Und hier habe ich noch ein schnelles DIY für alle, die Gutscheine verschenken möchten! 


Message in a Bottle

Ihr benötigt

eine kleine Glasflasche mit Korken, einen kleinen Tannenzweig, Kunstschnee. Papier, goldenes Garn, ein DYMO Gerät

Papier zurechtschneiden und den Gutscheintext darauf schreiben. Einrollen und mit dem goldenen Garn zusammenbinden. 

In die Glasflasche etwas Kunstschnee füllen und den Tannenzweig hineingeben (vor dem Verschenken erst fertigstellen!). Den eingerollten Gutschein ebenso in die Flasche geben und verschliessen. 

Mit dem DYMO Gerät "Message in a Bottle" tippen und auf die Flasche kleben. 

***

Und ein Tipp zum Verpacken von Kleinigkeiten: Bastelfilz gibt es günstig in Bastelläden oder im Baumarkt, mit einem Lederband mal etwas anderes als Geschenkpapier! 


Das ist übrigens dieses Jahr unser Bäumchen. Mein Mann meint, der Baum wäre nicht so gerade gewachsen, aber ich mag das Unperfekte daran! Einen tollen Artikel rund um das Thema Christbaum findet ihr übrigens im Christmas Tree Guide des Alpenwelt Magazins, ich bin auch mit einem Artikel darin vertreten, schaut mal vorbei! 


Habt eine schöne Zeit! 

Und vielen lieben Dank für Eure netten Kommentare, die lieben Feedbacks und den Besuch hier bei mir auf dem Blog! Ich freue mich immer sehr! 


Eure 


13.12.2016

Dreierlei Schwedische Weihnachtsplätzchen - mit Safran, Kardamom und Lebkuchengewürz

Ich bin dieses Jahr spät dran mit der Weihnachtsbäckerei! Aber endlich habe ich Zeit gefunden und dafür gleich drei verschiedene Sorten Weihnachtsplätzchen gebacken. Und schon lange wollte ich mal ein paar schwedische Rezepte ausprobieren. 


Ich habe schwedische Pfefferkuchen, Safran- und Kardamompläzchen gebacken und ich finde alle Sorten sehr lecker! Da ich ja keine Nüsse mag/ essen darf, ist es für mich in der Weihnachtszeit gar nicht so einfach mit dem Gebäck, vielleicht geht es ja jemanden so wie mir, diese drei Rezepte sind alle frei von Nüssen! 

Das Safrangebäck schmeckt wie die Butterteigplätzchen aus der Kindheit, schön mürbe. 

Schwedisches Safrangebäck 

Ihr benötigt für ca. eineinhalb Bleche

400g Mehl, 90g feinen Zucker (z.B. von Nordzucker, mein Sohn nannte ihn den "guten Zucker" :-)), 1/2 Packung Bio-Vanillezucker, eine Prise Salz, 200g Butter oder Margarine, 1 Ei, 2 Prisen Safran

Zucker, Vanillezucker, Butter oder Margarine, Salz und das Ei schaumig rühren. Das Mehl mit dem Safran mischen und unter die Zuckermasse rühren. Den Teig in Folie gewickelt etwa eine Stunde in den Kühlschrank legen. 

Dann den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Formen nach Wunsch ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im Ofen bei 180C (Umluft) etwa 20 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 


Der schwedische Pfefferkuchen ist etwas mürber als die Pfefferkuchen, die man sonst so kennt, das finde ich eine interessante Alternative! Die Invertzuckercreme (Supermarkt) gibt ein leicht karamelliges Aroma. Mit veganer Margarine ist das auch ein tolles Weihnachtsrezept für Veganer! 

Schwedischer Pfefferkuchen

Ihr benötigt für ca. eineinhalb Bleche

70g braunen Zucker, 60g Invertzuckercreme, eine Prise Salz, 280g Mehl, 170g Butter oder Margarine, 1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz

Aus allen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig in Folie gewickelt mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. 

Dann den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und nach Belieben Formen ausstechen. Ich habe hier einen Kekesstempel benutzt. 

Im vorgeheizten Backofen bei 180C (Umluft) etwa 20 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 


Der Geschmack der Kardamomplätzchen erinnert mich an Anisgebäck. Sie sind etwas fester.

Kardamomplätzchen 

Ihr benötigt für etwa eineinhalb Bleche

180g Puderzucker, 2 Eier, ein Esslöffel heisses Wasser, 1/2 Packung Bio-Vanillezucker, 1/2 Teelöffel Kardamom, 250g Mehl, einen Teelöffel Backpulver, eine Prise Salz

Die Eier mit dem gesiebten Puderzucker, dem Vanillezucker und dem Wasser zu einer schaumigen Masse rühren, das dauert etwa 3-4 Minuten. Mehl mit Backpulver, Salz und Kardamom mischen, auf niedrigster Stufe langsam unterrühren. Der Teig ist recht klebrig.

Dann eine Arbeitsplatte dick (!) mit Mehl bestreuen und den Teig nochmals mit dem Mehl durchkneten. Das Mehl etwas verteilen und den Teig ausrollen. Formen nach Wunsch ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Plätzchen 2 Stunden an der Luft trocknen lassen, je länger sie trocknen, umso knuspriger werden sie später. 

Dann das Blech in den vorgeheizten Ofen bei 180C (Umluft) geben und etwa 15-20 Minuten backen, bis sie leicht bräunen.

***

Und wem die Plätzchen so pur zu langweilig sind, für den habe ich mit noch Varianten ausgedacht! 

Die Kardamomplätzchen schmecken ganz hervorragend mit ein wenig Kakaopuderzucker (z.B. von Nordzucker) bestreut. Kakaopuderzucker habe ich bisher noch nie im Supermarkt gesehen, ihr? Ich finde das eine tolle Produktneuheit! 


Was mir im Supermarkt dafür neu aufgefallen ist, sind diese Glitzer-Zuckerstifte. Einfach die Tube ein wenig kneten und dann die Konturen der Safranplätzchen mit der Zuckerpaste nachziehen. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern die Glitzerpaste schmeckt überraschenderweise richtig gut, was ich nicht von allen Zuckerstiften sagen kann. 


Und dann habe ich noch manche Pfefferkuchen mit Spekulatiuscreme bestrichen und einen zweiten Pfefferkuchen darauf gelegt. Schmeckt auch gut mit hochwertiger Haselnusscreme! Beides bekommt ihr im Supermarkt oder wer es selber machen möchte, hier hatte ich Rezepte dazu gepostet!

Wer mag und ebenfalls Keksstempel benutzt, kann auch ein Eigelb verschlagen, etwas davon in die Mulde der Teigrohlinge geben und mitbacken, so wie ich das bei den Sternplätzchen gemacht habe. Das sieht auch nett auss! 


Vielleicht war ja ein Rezept für Euch dabei? 

Eure 


05.12.2016

Geschenkanhänger aus Fimo und DYMO Band sowie eine Veröffentlichung!

Schon länger hatte ich die Idee, Geschenkanhänger aus Fimo und DYMO Band zu basteln, aber hier war die letzten Wochen soo viel los, ich bin zu gar nichts gekommen! Aber jetzt scheint es ja - hoffentlich - ruhiger zu werden und so kam ich endlich dazu, meine Idee umzusetzen!


Diese Anhänger sind wirklich einfach herzustellen und ich finde sie so schön schlicht! 


Geschenkanhänger aus FIMO und DYMO Band

Ihr benötigt 

selbsttrocknende weiße Modelliermasse (z.B. FIMO), graue Acylfarbe (meine ist von Martha Steward, Satin, Wet Cement), Klebeband, Geschenkanhänger als Vorlage, DYMO Band in schwarz 

Als erstes rollt ihr die Modelliermasse dünn aus. Ich habe dann einen Geschenkanhänger als Vorlage auf die Masse gelegt und mit einem Messer an den Konturen entlang die Anhänger ausgeschnitten. Das Loch habe ich mit einem Schaschlikspieß geformt. Die Anhänger müssen über Nacht trocknen. 

Am nächsten Tag klebt ihr etwa mittig Klebeband (am besten Malerkrepp) auf die Anhänger und malt die eine Seite mit der Acrylfarbe an. Wieder trocknen lassen, dann das Krepp abziehen. 

Mit dem DYMO-Gerät die Namen der Beschenkten stanzen, das Band zurechtschneiden und auf die Anhänger kleben. 


FIMO/ Farbe: Bastelladen
DYMO-Gerät: z.B. büroshop24. de 

Letztes Jahr habe ich ja aus Fimo diese Anhänger gebastelt und ich habe mich sehr gefreut, dass die Idee in der aktuellen Weihnachtsbeilage des COUCH-Magazines erschienen ist! 


Lasst es Euch gut gehen, 

Eure


15.11.2016

Knuddelbärchen-Kekse und Schokobären zur Winterzeit

Draußen ist es nun so richtig kalt geworden und da macht man es sich doch, wenn Zeit dazu ist, daheim am liebsten gemütlich, oder? Eine warme Decke, eine heiße Tasse Tee oder Kaffee, ein gutes Buch...oder man kuschelt einfach mit seinen Liebsten, sei es Partner, Kind, Hund oder Katze :-) Das ist  doch einfach gut für die Seele!


Passend dazu habe ich Kekse gebacken - Knuddelbärchenkekse! Sind sie nicht süß? Die Idee dazu habe ich im Netz gefunden, als Teig habe ich allerdings meinen allerliebsten Weihnachts-Honigkuchen-Teig verwendet, weil ich finde, Mürbeteig reißt zu schnell. Mein Sohn hat gleich nach der Schule einen Keks probiert und meinte, ja, SO schmeckt Weihnachten, da ich Kekse nach diesem Rezept wirklich jedes Jahr backe und sie einfach zur Weihnachtszeit dazu gehören! 



Knuddelbärchenkekse

Ihr benötigt für ca. 3 Bleche

100g Butter oder Margarine, 200g Honig, 80g Rohrzucker oder Zucker, 1 Teelöffel Lebkuchengewürz, eine Prise Salz, 1 Ei, 500g Mehl, 1 Teelöffel Backpulver, eine Tüte Nussmischung (ungewürzt)

Butter oder Margarine, den Honig und den Zucker in einen Topf geben und unter Rühren bei mittlerer Hitze erwärmen, bis das Fett geschmolzen ist und sich der Zucker aufgelöst hat (das geht bei normalem Zucker besser). In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, das Salz und das Lebkuchengewürz mischen. Die Honigmischung sowie das Ei hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. 

Den Teig in Folie wickeln und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Dann etwas von dem Teig abnehmen und flach ausrollen. Teddies ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Auf je einen Teddy eine Nuss (Mandeln und Cashews eignen sich am besten) legen und die Arme vorsichtig einklappen. Wenn sie brechen, einfach wieder ein wenig festdrücken. 

Im vorgeheizten Ofen bei 180C (Umluft) ca. 15 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 

Mit dem übrigen Teig ebenso verfahren. 


Und wer keine Lust aufs Backen hat und jemanden trotzdem einen Knuddelbär schenken möchte: Lindt* hat jetzt neben dem altbekannten Teddy auch eine süße Teddydame! Ich finde sie gerade für kleine Mädchen richtig goldig!


Sie machen sich auch gut zusammen mit den Knuddelbärkeksen auf der Kaffeetafel, oder? 


*Werbung

Teddyförmchen: amazon (siehe Sidebar) 

Mit dem Rezept nehme ich teil an dem Gewinnspiel von Bonprix , vielleicht hat noch jemand ein leckeres Rezept und Lust, dort mitzumachen? 


Ich wünsche Euch einen gemütliche Zeit mit Euren Liebsten! 


Eure