15.11.2016

Knuddelbärchen-Kekse und Schokobären zur Winterzeit

Draußen ist es nun so richtig kalt geworden und da macht man es sich doch, wenn Zeit dazu ist, daheim am liebsten gemütlich, oder? Eine warme Decke, eine heiße Tasse Tee oder Kaffee, ein gutes Buch...oder man kuschelt einfach mit seinen Liebsten, sei es Partner, Kind, Hund oder Katze :-) Das ist  doch einfach gut für die Seele!


Passend dazu habe ich Kekse gebacken - Knuddelbärchenkekse! Sind sie nicht süß? Die Idee dazu habe ich im Netz gefunden, als Teig habe ich allerdings meinen allerliebsten Weihnachts-Honigkuchen-Teig verwendet, weil ich finde, Mürbeteig reißt zu schnell. Mein Sohn hat gleich nach der Schule einen Keks probiert und meinte, ja, SO schmeckt Weihnachten, da ich Kekse nach diesem Rezept wirklich jedes Jahr backe und sie einfach zur Weihnachtszeit dazu gehören! 



Knuddelbärchenkekse

Ihr benötigt für ca. 3 Bleche

100g Butter oder Margarine, 200g Honig, 80g Rohrzucker oder Zucker, 1 Teelöffel Lebkuchengewürz, eine Prise Salz, 1 Ei, 500g Mehl, 1 Teelöffel Backpulver, eine Tüte Nussmischung (ungewürzt)

Butter oder Margarine, den Honig und den Zucker in einen Topf geben und unter Rühren bei mittlerer Hitze erwärmen, bis das Fett geschmolzen ist und sich der Zucker aufgelöst hat (das geht bei normalem Zucker besser). In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, das Salz und das Lebkuchengewürz mischen. Die Honigmischung sowie das Ei hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. 

Den Teig in Folie wickeln und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Dann etwas von dem Teig abnehmen und flach ausrollen. Teddies ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Auf je einen Teddy eine Nuss (Mandeln und Cashews eignen sich am besten) legen und die Arme vorsichtig einklappen. Wenn sie brechen, einfach wieder ein wenig festdrücken. 

Im vorgeheizten Ofen bei 180C (Umluft) ca. 15 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 

Mit dem übrigen Teig ebenso verfahren. 


Und wer keine Lust aufs Backen hat und jemanden trotzdem einen Knuddelbär schenken möchte: Lindt* hat jetzt neben dem altbekannten Teddy auch eine süße Teddydame! Ich finde sie gerade für kleine Mädchen richtig goldig!


Sie machen sich auch gut zusammen mit den Knuddelbärkeksen auf der Kaffeetafel, oder? 


*Werbung

Teddyförmchen: amazon (siehe Sidebar) 


Ich wünsche Euch einen gemütliche Zeit mit Euren Liebsten! 


Eure 


12.11.2016

Lebkuchenkonfekt und Minzkakao - los geht es mit der Weihnachtsbäckerei!

Die Zeit rennt und schon haben wir wieder Mitte November, ich kann es kaum glauben! Und durch die vielen Schneefotos von Euch, die ich auf instagram bewundert habe, kam ich tatsächlich ein wenig in Weihnachtsstimmung (wir haben ja hier in der Region eher selten Schnee)! Also habe ich meine Dekokisten aus dem Keller geholt und wo ich so beim Umdekorieren war, dachte ich mir, ich würde nun doch auch gerne etwas Weihnachtliches backen! Gedacht, getan, und da ich gerne Neues ausprobiere, fiel meine Wahl auf ein Lebkuchenkonfekt, das hatte ich bisher noch nie ausprobiert.


Gut, bei Konfekt denkt man ja eher an kleine Pralinen, diese hier werden etwas größer, so etwa wie Petit Fours. Ich finde trotzdem, dass sie sich ganz wunderbar auf einer adventlichen Kaffeetafel machen und geschmacklich liebe ich sie, da lohnt der doch etwas höhere Aufwand allemal!


Das Lebkuchenkonfekt erinnert ein wenig an die bekannten Dominosteine, nur dass sich statt der Marzipan-Gelee-Mischung in der Mitte zwischen dem würzigen Teig eine Füllung aus verschiedenenen Trockenfrüchten befindet. Für alle, die keine Nüsse essen dürfen oder mögen, eine tolle Alternative!


Lebkuchenkonfekt 

Ihr benötigt für ca. 12 Stück 

80g Rohrzucker, 60g Honig, 60g Zuckerrübensirup, 200g Butter oder Margarine, 1 Ei, 400g Mehl, 2 Teelöffel Backpulver, 40g Zitronat, 60g Sultaninen, 1/4 Teelöffel Zimt, 1 gestrichenen Teelöffel Lebkuchengewürz, 2 Esslöffel Backkakao

Für die Füllung: 40g getrocknete Apfelringe, 100g getrocknete Pflaumen, 100g getrocknete, ungeschwefelte Aprikosen, 250ml Apfelsaft, 30g Sultaninen

eine Packung Zartbitterkuvertüre, weiße Kuvertüre (ich liebe den Schokostift von Lindt)

Rohrzucker, Honig und Zuckerrübensirup in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen. Die Butter oder Margarine hinzufügen und schmelzen lassen. Rühren, bis der Zucker sich gelöst hat. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Masse etwas abkühlen lassen. 

Währendessen das Mehl mit dem Backpulver, dem Kakao und den Gewürzen mischen. Zitronat und Sultaninen fein hacken. Die Zuckermischung, das Ei, Zitronat und die Sultaninen zu der Mehlmischung geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten, ggf. noch etwas Mehl zugeben. Den Teig zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. 

Die Trockenfrüchte für die Füllung mit dem Apfelsaft in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Den Herd ausschalten und die Früchte quellen lassen, dabei ab und an umrühren. Nach ca. 30 Minuten alles pürieren. 

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und halbieren. Je eine Hälfte am besten mit Hilfe von Folie ausrollen und in eine gefettete, eckige Backform geben. Die Trockenmischung darauf verteilen. Die andere Teighälfte ebenso ausrollen und auf die Mischung legen. 

Die Form in den vorgeheizten Ofen (Umluft 160C) geben und ca. 30 Minuten backen. 

Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen, dann den Kuchen in kleine quadratische Stücke schneiden. Diese gut abkühlen lassen. 

Die Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen. Dann je ein Würfel kopfüber in die Kuvertüre tauchen und auf einem Teller oder Brett trocknen lassen. Alternativ könnt ihr die Würfel auch mit einem Pinsel mit der Kuvertüre bestreichen. Wenn die erste Schicht getrocknet ist, die Würfel mit weißer Kuvertüre verzieren. 



Und weil es gerade so gut passt vom Foto und auch in die Jahreszeit, habe ich noch ein zweites leckeres und schnelles Rezept für Euch: Meinen Lieblingskakao zur Zeit! Minz und Schokolade ist für mich einfach die beste Kombination! Wer mir auf instagram folgt, kennt es schon, für alle anderen nochmal hier!

Minzkakao

Ihr benötigt für eine Tasse

eine Tasse Milch, einen Esslöffel Backkakao, einen Teelöffel Rohtrzucker, 2 Minzbonbons mit Schokoladenfüllung

Die Milch mit dem Kakaopulver und dem Rohrzucker in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen. Die beiden Bonbons hinzufügen und warten, bis sie geschmolzen sind, dann nochmals umrühren, in eine Tasse füllen und genießen! 


Habt ihr auch schon mit der Weihnachtsbäckerei begonnen?

Euch ein gemütliches Wochenende,


Eure 


05.11.2016

Kurkuma - Rezepte zur Stärkung der Abwehr und für die Schönheit

Neulich fiel mir im Bio-Supermarkt frischer Kurkuma in die Hände. Als Pulver kenne ich es ja schon lange, aber als Knolle habe ich Kurkuma bisher noch nie gesehen. Das brachte mich auf die Idee, mal wieder einige Rezepte mit diesem Gewürz auszuprobieren, denn die gesundheitliche Wirkung soll enorm sein!

So wirkt Kurkuma nicht nur abwehrstärkend, was ja in der kommenden Jahreszeit durchaus von Vorteil ist, sondern kann sogar das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung senken, wirkt stimmungsaufhellend, hilft bei dem Abbau von Giftstoffen, soll verdauungsfördernd wirken und kann sogar Krebs und Alzheimer vorbeugen. Ein Wundergewürz sozusagen :-)!

Letztes Jahr hatte ich ja schon die Goldene Milch gepostet, die ich in den Wintermonaten gerne und oft trinke, dieses Mal habe ich noch weitere Rezepte ausprobiert! Vielleicht ist ja auch etwas für Euch dabei!

Achtung: Wenn ihr die frische Knolle verwendet, tragt unbedingt Einmalhandschuhe, denn ansonsten habt ihr gelbe Hände!

Ich bin ja ein absoluter Teetrinker, es gibt keinen Tag, wo ich nicht mehrere Tassen trinken, und das Sommer wie Winter. Am liebsten Grünen Tee oder Zitronentee mit Ingwer. Und in den kalten Monaten kann er ruhig noch etwas würziger werden, so wie dieser schnell zubereitete Tee mit Kurkuma!


Kurkuma - Tee

Ihr benötigt für eine Kanne

2 Teelöffel Fenchelsamen (alternativ Fencheltee), 2 Sternanis, eine Zimtstange, 1/2 Teelöffel Kurkuma, kochendes Wasser

Alle Zutaten in eine Teekanne geben und mit dem kochenden Wasser übergießen, bis die Kanne voll ist. Fünf bis acht Minuten ziehen lassen, je länger er zieht, umso würziger wird er. Beim Einschenken durch ein Teesieb gießen. 

Im Geschmack erinnert mich der Kurkumatee an Yogitee, nur dass er milder ist, was ich lieber mag. Ich finde den Tee richtig schön durchwärmend, genau das richtige bei den Temperaturen draußen! Und er beugt Erkältungskrankheiten vor!


Wer Tee nicht so gerne trinkt, aber gerne mal mit Kurkuma kochen möchte: Wie wäre es mit einem leckeren Reisgericht, das auch für Veganer geeignet ist?


Gemüsereis mit Kurkuma

Ihr benötigt für 4 Personen

2 Packungen Schnellkochreis oder Naturreis (wer es gesünder mag), eine kleine Zucchini, 2 Möhren, 2 süße Spitzpaprika, eine Dose Tomatenmark, eine kleine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, Paprikapulver, Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, 1/2 Teelöffel Kurkuma

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein würfeln. Das Gemüse waschen, putzen und klein schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel sowie den Knoblauch anbraten. Das Tomatenmark und das Gemüse hinzugeben, alles gut vermischen und mit etwas Wasser (ca. 100ml) ablöschen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. In der Zeit den Reis nach Packungsanweisung kochen. 

Nach der Zeit das Gemüse mit Gemüsebrühe abschmecken und den halben Teelöffel Kurkuma hinzugeben. Den Reis hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver kräftig abschmecken. 

Wer mag, kann den Reis mit reichlich geriebenen Cheddar servieren. 


Mit Kurkuma könnt ihr aber nicht nur kochen, sondern euch auch äußerlich verschönern - mit einer schnellen Maske für eine straffere und strahlende Haut!


Gesichtsmaske mit Kurkuma

Ihr benötigt für eine Anwendung

1 Teelöffel Vollmilchjoghurt, einen Teelöffel Honig, einen halben Teelöffel Kurkuma

Alle Zutaten gut vermischen und auf das gut gereinigte Gesicht geben. 

Ich habe die Maske natürlich voher mal ausprobiert und war wirklich begeistert, die werde ich mir jetzt öfter gönnen! Wenn ihr die Maske auflegt, hat die Kurkuma (ja, so steht es im Duden!) eine leicht peelende Wirkung. Lasst die Maske dann ca. 20 Minuten einwirken, ich fand sie in der Zeit sehr erfrischend und kam mir durch den Geruch vor wie in 1001 Nacht :-) Anschließend wascht ihr sie mit reichlich warmen Wasser ab. Die Haut sieht danach viel ebenmäßiger aus und der Teint wirkt dezent getönt. Wer das nicht mag, wischt die letzten Reste mit einem Gesichtswasser ab. Die Haut strahlt richtig, versucht es mal!


Solltet ihr die Maske vor dem Schlafengehen anwenden, so schützt nachts Euer Kopfkissen besser mit einem Tuch, falls noch etwas abfärbt.

Bei Krisi habe ich übrigens noch einen leckeren Frühstücks-Porrigde mit Kurkuma gefunden!

Und viele weiterführende Informationen und tolle Rezepte mit Kurkuma findet ihr auch auf dieser Seite!

Habt ein schönes  Wochenende!


Eure 


27.10.2016

Ingwer-Cookies - perfekt für die Jahreszeit!

Nein, ich habe noch nicht mit der Weihnachtsbäckerei begonnen :-), das wäre mir jetzt doch noch zu früh. Ich halte auch der Versuchung stand, dass Lebkuchen und Co in meinen Einkaufswagen landen (mein Mann ist da weniger standhaft). Aber Kekse schmecken ja bekanntlichermaßen immer und diese Ingwercookies passen einfach perfekt in die Jahreszeit - sie schmecken durch die Gewürze und den Zuckerrübensirup ganz dezent weihnachtlich, aber eben noch nicht so wirklich, und dazu ist Ingwer ja bekannt dafür, die Abwehrkräfte zu stärken und den Körper zu durchwärmen. Also fast gesunde Kekse :-) Ingwercookies habe ich übrigens zum ersten Mal in den USA gegessen - wer mal zu Whole Foods kommt, sollte sie dort probieren! Seitdem bin ich Fan von ihnen!


Ich habe zwei Varianten der Ingwer-Cookies gebacken. Die einen sind mit Vollkornmehl und mit weniger Zucker gebacken und dadurch nur leicht süß und fast nussig im Geschmack, Die anderen sind süßer und eben mehr, wie Cookies vom Bäcker sind. Beide Varianten sind soft und nicht fest-knusprig, ich finde jede Sorte auf ihre Art lecker!


Ingwer-Cookies

Ihr benötigt für ein Blech

180g Mehl, einen Teelöffel Ingwerpulver, 1/2 Teelöffel Zimt, eine Messerspitze gemahlene Nelken, einen Teelöffel Backpulver, eine Prise Salz, 60g weiche Butter oder Margarine, ein großes Ei, 60g Zuckerrübensirup, 30g Rohrzucker

Das Mehl mit den Gewürzen, dem Salz und dem Backpulver in einer Schüssel mischen. Die Butter oder Margarine, das Ei, den Zuckerrübensirup und den Rohrzucker hinzufügen und alles mit den Schneebesen eines Handrührgerätes zu einem weichen Teig verarbeiten. 

Den Backofen auf 180C (Umluft) vorheizen. Den Teig nochmals mit der Hand durchkneten, ggf. noch etwas Mehl hinzufügen. Vom Teig kleine Portionen abnehmen, zu Kugeln formen und die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech flach drücken. 

Im Ofen etwa 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.


Ingwer-Cookies mit Vollkornmehl

Ihr benötigt für ein Blech

160g Vollkornmehl, einen Teelöffel Ingwerpulver, 1/2 Teelöffel Zimt, eine Prise Salz, einen Teelöffel Backpulver, 40g weiche Butter oder Margarine, ein großes Ei, 60g Zuckerrübensirup

Das Mehl mit den Gewürzen, dem Backpulver und dem Salz in einer Schüssel vermischen. Die Butter oder Margarine, das Ei und den Zuckerrübensirup hinzugeben und alles mit den Schneebesen eines Handrührgerätes zu einem weichen Teig verarbeiten. 

Den Backofen auf 180C (Umluft) vorheizen. Den Teig nochmals mit der Hand durchkneten, ggf. noch etwas Mehl hinzufügen. Vom Teig kleine Portionen abnehmen, zu Kugeln formen und die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech flach drücken. 

Im Ofen etwa 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.


Welche Variante würdet ihr bevorzugen? 


Eure 


17.10.2016

Halloween - Süßigkeiten originell verpackt

Ich weiß, ich weiß, Halloween ist hier nicht soo beliebt :-), aber ich mag es, wenn nicht allzu gruselig ist. Jedes Jahr sage ich, dieses Jahr feiern wir nicht, aber dann kommt es doch anders, und auch dieses Jahr hat mein Sohn verkündet, wieder eine kleine Feier haben zu wollen.

Was ich aber für Euch vorbereitet habe, hat nichts mit einer Feier zu tun, sondern mit den Süßigkeiten, die man an die Kinder verteilt. Letztes Jahr gestaltete ich doch Lollis als Hexenbesen und habe Maoam-Mumien gebastelt, wie ihr in diesem Post nochmal sehen könnt. Und ihr glaubt nicht, wie sich die Kinder, denen ich das gegeben habe, gefreut haben! Ich war selbst ganz überrascht, dass es so gut ankam! Daher habe ich beschlossen, mir dieses Jahr wieder ein paar originelle, nicht zu komplizierte Verpackungen einfallen zu lassen. Es ist zwar etwas Aufwand, aber die Freude macht es wirklich wett!



Als erstes habe ich für die Fledermaus-Duplos Duplos in Krepp-Papier eingepackt und zwei Augen aufgeklebt. Die Flügel sind aus schwarzer Pappe ausgeschnitten und werden hinten mit Kleber befestigt. 


Dann habe ich mir gedacht: Warum nicht mal Getränke verteilen? Ich habe dafür kleine Orangensaft-Flaschen (Discounter) gekauft und das Etikett entfernt. Das Gesicht wurde mit einem wasserfesten, schwarzen Stift aufgemalt und der Verschluss einfach mit ein wenig Krepp-Papier umwickelt.


Die Idee für die Lollis habe ich von pinterest. So leicht! Nehmt ein festes Kosmetiktuch, schneidet etwa ein Viertel daraus hinaus, stülpt es über den Lollikopf und bindet es fest. Dann malt ihr mit Filzstift zwei Augen auf, fertig! 

Die Überraschungseier habe ich ähnlich verpackt, dazu habe ich ein ganzes Kosmetiktuch genommen und es unter dem Ei zusammengebunden. 




Die Grundidee mit den Mars-Zombies hatte mein Assistent-Sohn :-) Nehmt einen Schokoriegel (muss ja kein Mars sein) und packt ihn in grünes Papier ein. Ich habe einfach eine Tischdecke genommen, die es im Drogeriemarkt gerade im Sale gab. Klebt zwei Augen auf und malt den Mund mit Filzstift an. Die Haare sind aus Fell-Geschenkband, das es auch gerade im Drogeriemarkt als Weihnachtsband zu kaufen gibt. Schneidet ein Stück Band ab und klebt es oben als Haare fest. 


Die weiteren zwei Varianten gehen auch ruckzuck! 

Für die Marshmallowgeister kauft ihr kleine Geschenkbeutel im Drogeriemarkt und füllt 6-7 Marshmallows hinein. Die Beutel bindet ihr mit weißem Geschenkband zu und malt mit einem schwarzen, wasserfesten Stift ein Gesicht auf die Tüte. 

Und Mandarinen sehen gleich viel gruseliger aus, wenn ihr sie in etwas Mullbinde einwickelt und diese mit etwas roter Lebensmittelfarbe betupft. 


Zuletzt habe ich kleine Trinkpackungen in schwarzes Geschenkpapier gepackt und aus Pappe Augen geschnitten. Diese werden mit Kleber auf die Packungen aufgeklebt - bei der Bastelei helfen vielleicht auch kleinere Kinder gern mit! 



Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen, ein paar witzige Süßigkeiten zu verteilen! 

Eure 


10.10.2016

Ein herbstlicher Porrigde und Hafer-Honig-Zöpfe - ein perfektes Frühstück!

Mein Sohn verschmäht seit Neustem sein geliebtes Frühstücksmüsli. Statt dessen möchte er nur noch Nutellatoast und gut, ab und an auch ein Käsetoast als Morgenmahlzeit. Das finde ich jetzt beides vor der Schule nicht so nährstoffreich, also habe ich mal gestöbert und ein paar Alternativen herausgesucht. Denn ich finde ja, eine morgendliche Mahlzeit mit Hafer ist einfach am besten, sofern sie nicht viel Zucker oder Fett enthält wie fast alle Fertig-Knuspermüsli-Mischungen.

Hafer enthält ja jede Menge Nährstoffe, wie Biotin, Selen, Magnesium, Zink, Vitamin B1, Vitamin B6 und auch Eisen, was besonders bei Veganern und Vegetarieren wie mir wichtig ist. Zudem ist er sehr ballaststoffreich, er beinhaltet unter anderem das Beta-Glucan, ein Ballaststoff, der den Cholesterinspiegel senkt und zudem den Blutzuckerspiegel lange konstant hält. Das heißt, es stellt sich nicht so schnell wieder ein Hungergefühl ein. Viele weitere Informationen rund um den Hafer erhaltet ihr übrigens auf der Seite Alleskörner - dort findet ihr auch viele leckere Rezepte!


Der Klassiker unter den Haferprodukten sind ja die Haferflocken - aber natürlich gibt es noch einige mehr, die in Mode gekommene Hafermilch zum Beispiel (ich hatte mal einen Chai-Kakao dazu gepostet), oder Hafergrütze und Haferkleie. Kennt ihr Haferflockenmehl, ein Mehl, das ihr wunderbar zum Brot backen, bei der Zubereitung von Pancakes oder Pfannkuchen verwenden könnt, um sie etwas glutenärmer zu gestalten? Dafür ersetzt ihr einfach einen Teil des Weizenmehls durch das Haferflockenmehl, so wie ich das in dem folgenden Rezept gemacht habe!

Ich habe zunächst einen Hafer-Honig-Hefezopf gebacken. Ihr könnt ihn am Abend zubereiten und dann morgens nochmal kurz aufbacken. Mit Butter und/oder noch etwas Honig bestrichen schmeckt er einfach wunderbar!


Hafer-Honig-Hefezopf

Ihr benötigt für zwei mittelgroße Zöpfe

350g Weizen-oder Dinkelmehl, 100g Haferflockenmehl (oder alternativ auch Weizen- oder Dinkelmehl), 60g feine Haferflocken, ein Päckchen Trockenhefe, 180ml Milch, 50g Butter, eine Prise Salz, 50g Honig plus einem Esslöffel Honig, 2 Eier

In einem Topf die Milch mit der Butter erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. 

Die Mehle, die Trockenhefe, das Salz und die Haferflocken in eine Schüssel geben und mit einem Löffel kurz vermischen. Dann die Milchmischung, den Honig und die Eier hinzugeben, verrühren, und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 

Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gut eine Stunde gehen lassen.

Danach den Teig nochmals durchkneten und in sechs gleichgroße Stücke teilen. Die Stücke zu Strängen rollen. Aus je 3 Strängen einen Zopf formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Beide Zöpfe zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen. 

Den Ofen auf 170C (Umluft) vorheizen. Einen Esslöffel Wasser mit einem Esslöffel Honig vermischen. Die Honigmischung auf die Zöpfe streichen und diese in den Ofen geben. 15- 20 Minuten backen. 



Den Zopf esse ich persönlich sehr gerne zur Kaffeemahlzeit, zum Frühstück sind mir die klassischen Haferflocken am liebsten. Und ich liebe Porrigde. Ich mag morgens schon gerne etwas Warmes, und die in Milch gekochten Haferflocken liegen mir mehr als die traditionellen Müslimischungen, die nur mit Milch übergossen und kalt gelöffelt werden. Gerade im Herbst und Winter ist es doch herrlich, morgens mit  einer wärmenden Mahlzeit im Bauch das Haus zu verlassen!

Das folgende Rezept geht ruckzuck und ist das perfekte Herbstfrühstück!



Herbstliches Porrigde mit Pekannüssen

Ihr benötigt für 1- 2 Portionen

100g grobe Haferflocken, 500ml Milch (Veganer können Hafermilch verwenden), einen kleinen Apfel, einige Pekannüsse, Ahornsirup nach Geschmack, etwas Zimt, eine Prise Salz

Die Pekannüsse klein schneiden und kurz im Ofen bei 180C rösten (ca. 5 Minuten). Den Apfel schälen, die Kerne herausschneiden und klein würfeln. Die Haferflocken mit der Milch, den Apfelstückchen und dem Salz in einen Topf geben und verrühren. Bei geringer Hitze ca. fünf Minuten köcheln lassen, bis der Porrigde dicklich ist. Mit Zimt abschmecken. 

Den Porrigde mit Ahornsirup und den Pekannüssen servieren. 


Oder versucht mal das Kürbis-Knuspermüsli, das ist auch so gut! Wer nur etwas Kleines morgens mag, kann die Frühstückskekse, die Chia-Cranberry-Haferflockenplätzchen oder die Haferflocken-Pflaumenkekse versuchen!

Mein Sohn mochte übrigens beide Rezepte - was ein Glück, dann werde ich den Porridge und den Hefezopf öfter mal servieren :-)

Habt einen guten Wochenstart,

Eure 


01.10.2016

Trend One Pot: Nudeln mit Tomatensauce in der Pfanne

Vielleicht lebe ich hinter dem Mond, aber als mein Sohn neulich ankam und meinte, One Pot Gerichte seien DER Renner im Moment, da hatte ich bisher davon so noch nichts gehört. Ihr? One Pot heißt, die Gerichte gehen schnell zu kochen, und außer einer Pfanne und den Zutaten benötigt man nichts weiter. Perfekt, das musste ich gleich ausprobieren! Ein passendes Rezept hatte mein Sohn auch gleich mit herausgesucht, klar, dass es sein Lieblingsessen, Nudeln mit Tomatensoße, war!


Also haben wir zusammen in der Küche gewerkelt und am Ende war das Nudelgericht so köstlich, dass ich Euch das Rezept nicht vorenthalten möchte! Ich soll die Nudeln jetzt übrigens immer so kochen, haben sich meine Männer übereinstimmend gewünscht :-)


One Pot Nudeln mit Tomatensoße

Ihr benötigt für 4 Portionen

Eine Packung Spaghetti, einige Tomaten in Öl eingelegt, ein Schälchen frische Kirschtomaten, frisches Basilikum, eine kleine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, eine halbe Packung passierte Tomaten, Oregano, Salz, Pfeffer, Olivenöl, eine Chilischote, 1/4l Wasser, ggf. Basilikumöl, frischer Parmesan nach Geschmack

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein würfeln. Etwas Olivenöl in eine extra Pfanne geben und die Zwiebel sowie den Knoblauch kurz anbraten. Ihr könnt den Schritt auch weglassen, die Zwiebel wird dadurch nur etwas milder. 

Die Spaghetti klein brechen, so dass sie in eine Pfanne passen. Die Kirschtomaten waschen und halbieren. Einige in Öl eingelegte Tomaten klein schneiden. Chili klein schneiden (nehmt ein viertel der Schote oder weniger, das reicht aus). Alles in eine Pfanne geben.


Nun die passierten Tomaten, etwas von dem Tomatenöl, Oregano und das Wasser hinzufügen, kurz aufkochen und zugedeckt auf kleiner Flamme ca. 15 - 25 Minuten köcheln lassen. Dabei ab und zu umrühren und ggf. noch etwas Wasser nachfüllen! Wenn die Nudeln weich sind und die Soße schön eingekocht ist, schmeckt ihr das Gericht mit Salz, Pfeffer und Basilikumöl ab. Ihr könnt auch am Ende den Deckel abnehmen, damit die Soße noch etwas einkocht!

Weil manche Bedenken wegen der Kochzeit haben: Die Nudeln werden hier bei geringer Hitze in der Soße gegart, daher dauert die Garzeit länger, probiert es einfach aus, wann Euch die Nudeln weich genug und die Soße nicht mehr flüssig ist, dann ist das Gericht fertig! Die Kochzeit kann von Nudelsorte zu Nudelsorte variieren, da ihr eh immer mal umrühren müsst, probiert es einfach aus! 15 Minuten braucht es aber mindestens. Bei mir waren die Nudeln da noch nicht weich genug!

Mit frischem Parmesan bestreut servieren (wer mag)!




Euch ein schönes Wochenende!

Eure